| liebe leser
dieses mal geht es um hochbetten. warum? hochbett ist der meistegesuchte
begriff in unserem shop. hochbett ist eines der meist gesuchten
begriffe im internet im zusammenhang mit kindermöbeln oder
kinderzimmern. nach hochbetten wird in anfragen an uns, wenn es
um kinderbetten geht am meisten gefragt. hochbett und kinderzimmer
– offensichtlich unzertrennlich miteinander verbunden und
dazu mit einer magischen anziehungskraft auf kinder. auch im alltäglichen
verkauf erleben wir dies. aber nur auf kinder? wer träumt nicht
davon auf einem podest zu schlafen – zumindest manchmal.
warum das so ist? (k)eine ahnung …
ein hochbett zu haben oder darin zu schlafen bedeutet zum einen
abenteuer. es ist unkonventionell. man muss erst einmal klettern,
um in seine schlafhöhle auf dem baum zu gelangen. oben zu sein
bedeutet übersicht. über den dingen sein den überblick
behalten und alles im griff haben. dazu ist man selbst unerreichbar
und in sicherheit. einen eigenen rückzugsort haben, der für
andere nur schwer erreichbar ist. seinen eigenen (schlaf)platz haben.
neben diesen emotionalen gründen, die für ein hochbett
sprechen, gibt es natürlich auch parktische vorteile. so schafft
man zusätzlichen raum, indem man eine zweite ebene schafft
und das bett in den „ersten stock“ verlegt. dadurch
erhält man zusätzlichen, nutzbaren raum im kinderzimmer.
sie ahnen es - jetzt kommt das "aber".
ein hochbett hat auch ganz gravierende nachteile. zum einen ist
die sicherheit zu nennen. gütesiegel und sicherheitsplaketten
hin oder her. ihr sohnemann oder ihre tochter kümmern sich
nicht um siegel, wenn sie anfangen zu klettern. da kann die brüstung
sämtlichen "din`s" dieser welt entsprechen. fakt
bleibt, dass man von einem hochbett runterfallen kann und das ist
nicht lustig.
dann gibt es aber noch emotionale gründe, die dagegen sprechen.
sie möchten sich zur gute-nacht-geschichte auf das bett setzen?
ihr kind ist krank und will geplegt und betüdelt werden? ihrem
kind wird nachts schlecht, oder es hat durst oder es bekommt nachts
angst und will schnell runterkrabbeln. sie möchten einfach
noch einmal lieb gute nacht sagen? ein hochbett schafft räumliche
und emotionale distanz - das sollte man bedenken.
dann gibt es noch die sogenannten halbhohen betten. so eine art
mittelding zwischen hochbetten und normalen betten. sie sind in
der regel nicht höher als 1,20 m - 1,50 m. die kinder sind
somit leicht für papa und mama zu erreichen und auch zugänglich.
das allabende auf-dem-bett-sitzen ist zwar auch hier nicht möglich,
aber die distanz ist nicht allzu gross. auch das gefühl des
oben schlafens ist hier gegeben. nicht ganz so hoch, wie bei einem
klassischem hochbett, aber immer noch hoch genug um etwas "erhabenes"
zu fühlen. allerdings ist hier der raum unter dem bett begrenzt.
er lässt sich nicht voll nutzen, sondern kann allenfalls als
kuschelhöhle oder auch stauraum genutzt werden. das ist besser
als nichts, aber eben kein vollwertiger und zusätzlicher raum
im kinderzimmer. ein weiteres highlight bei den halbhohen betten
ist zudem die möglichkeit rutschen zu integrieren. das erhöht
den spassfaktor ungemein, macht das kinderbett aber zu einem spielbett.
es ist also kein ort der ruhe mehr.
dies sind ein paar grundsätze, die vielleicht helfen eine entscheidung
zu finden, wenn es um das neue kinderbett geht. hochbetten sind
die absoluten stars bei kindern und in jedem kinderzimmer. allerdings
verlieren sie auch schneller ihren reiz, als die normalen und klassischen
betten. sie sind einfach zu "speziell" und in ihrer individualität
auch wieder zu festgelegt. erst recht bei hochbetten, die zu regelrechten
spielbetten umfunktioniert werden. abgesehen davon, dass man dadurch
viel unruhe in ein eigentlich ruhiges kinderzimmermöbel bringt,
legt man sich umso fester, je detaillierter das angebot wird. spielkräne,
steuerräder, seile und klettermöglichkeiten sind sicherlich
der hit. auf der anderen seite muss man sich fragen, ob dies ganze
aktion an einem kinderbett nicht fehl am platze ist. das wäre
vielleicht einmal ein extra thema wert. abgesehen davon, dass das
angebot schneller langweilig wird.
ein normales bett ist eben nur ein bett. nicht mehr und nicht weniger.
aber das klassische wesen macht es eben auch dauerhafter.
sie sehen beide kinderbetten haben etwas grundverschiedenes. und
jede form hat ihren reiz. es gibt auch keine allgemeingültigen
ratschläge. mit diesem beitrag wollte ich einfach nur ein paar
grundsätzliche überlegeungen aufzeigen. auch deswegen,
weil der erste reiz eines hochbettes eben nur ein erster reiz ist.
für und wider zu sehen macht einem die entscheidungsfindung
vielleicht klarer.
in diesem sinne
herzliche grüsse
oliver beil
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